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Dr. Bernhard Jankowsky schrieb am 02.08.2018 12:45

TREVERIS 2018

"Bei der Briefmarkenausstellung TREVERIS 2018 Rang 2 und 3, die zum 200. Geburtstag von Karl Marx vom 27.-29. Juli in Trier stattfand, zeichnete die Jury in der Literaturklasse die beiden Exponate der ArGe Brasilien "Verzeichnis der Poststempel im Kaiserreich Brasilien - 2. erweiterte Auflage" und "Forschungsberichte 81 und 82" jeweils mit GOLD aus. Für diesen schönen Erfolg herzliche Glückwünsche an alle, die an den beiden Publikationen beteiligt waren."



Dr. Bernhard Jankowsky schrieb am 01.05.2018 20:19

Rio Grande Filatélico-Bulletin Nr. 80 (Januar - März 2018)

Diese Ausgabe des Bulletins enthält 32 Seiten und ist reich bebildert, gleichwohl leiden die
schwarz-weißen Abbildungen stark unter der Druckqualität, die nicht zufrieden stellt. Dies
ist angesichts der Qualität der Beiträge wirklich bedauerlich.
Im Einzelnen:
Noely Luiz Orsato behandelt in einem Artikel mit zahlreichen Abbildungen Abarten,
Druckzufälligkeiten und Probedrucke verschiedener Sonderausgaben aus dem Jahre
1974, wobei die 14 Seiten umfassende Würdigung der Blockausgabe zum 5.
Weltkongress des Generalkomitees für Blindenfürsorge (Mi Bl. 35) mit der Prägung in
Braille-Schrift fast die Hälfte des Bulletins einnimmt. Beschrieben werden Doppel- und
Fehlzähnungen, Doppelprägungen der Blindenschrift sowie verschnittene Exemplare.
Weitere 8 Seiten nimmt ein Beitrag von Henrique Bunselmeyer Ferreira zu einem Brief
von Rio de Janeiro nach Petrópolis ein, der um 1850 verfasst und mit der Kaiserlichen
Flusspost (CORREIO FLUVIAL DA CORTE) befördert wurde. Der in jener Zeit
gebräuchliche Faltbrief trägt als Aufgabestempel einen Ovalstempel der Estação Postal
Prainha, der in grüner Farbe abgeschlagen ist und lt. Vf. äußerst selten vorkommt. Bei
Paulo Ayres ist er nicht katalogisiert. Von der Poststation Prainha gingen drei
Flusspostlinien aus, und zwar eine nach Ponta do Caju und São Cristóvão sowie eine
nach Porto Sampaio auf dem Rio Macacu. Die dritte führte zum Hafen von Mauá in der
Bucht von Niterói; sie wurde für die beschriebene Sendung benutzt. Diese Linie wurde
täglich befahren; das Schiff legte um 14:00 Uhr ab, während die Linie nach Ponta do Caju
und São Cristóvão sogar dreimal täglich bedient wurde. Die Linie nach Porto Sampaio
dagegen wurde nur montags, mittwochs und freitags befahren und führte über Villa Nova,
Abfahrt um 11:00 Uhr. Die Rückfahrt erfolgte dienstags, donnerstags und sonnabends,
auch jeweils um 11:00 Uhr.
Der Empfänger des hier beschriebenen Briefs war der Ingenieur (eigentlich Architekt)
Eduardo Bonjean, dem u.a. der 1848 eingeweihte Kristallpalast in Petrópolis zu verdanken
ist. Der Briefinhalt enthält u. a. Skizzen zu Teilen der im Bau begriffenen „Ingreja da
Cabocla“.
Sehr exotisch mutet ein namentlich nicht gekennzeichneter Artikel mit der Überschrift
NAZISTAS NA ANTÁRTICA? - zu Deutsch: „Nazis in der Antarktis?“ an - wohlgemerkt mit
Fragezeichen! Vorgestellt und abgebildet sind 9 Hitlermarken (Mi. 781, 784, 785, 787 bis
789, 791, 796 und 799 jeweils mit Buchdruckaufdruck NEU / SCHWABEN/ LAND. Zur
Erinnerung: „Neu-Schwabenland“ bezieht sich auf eine Region der Antarktis, die das
„Dritte Reich“ von 1939 bis zur Kapitulation für sich beansprucht hatte. Der Vf. weist darauf
hin, dass die aktuelle deutsche Forschungsstation Neumayer in dem Bereich liegt, der
„Neu-Schwabenland“ werden sollte.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei diesen
Aufdruckmarken um Phantasieausgaben.
Weitere Beiträge in der Nr. 80 von Rio Grande Filatélico beziehen sich auf Vereinsinterna. ​



Walter Bernatek schrieb am 27.04.2018 21:05

Erfahrungsaustausch und Mitgliedertreffen am Rande der Essener Briefmarkenmesse

Wie in jedem Jahr trifft sich die Arbeitsgemeinschaft Brasilien auch heuer im Nachgang zur Essener Briefmarkenmesse. So findet am Samstag, dem 5. Mai, ab 20:00 im Hotel BREDENEY, Theodor-Althoff-Strasse 5 in 45133 die Mitgliederversammlung der ArGe Brasilien statt. Das ist quasi der kurze, offizielle Teil der Veranstaltung. Das Treffen beginnt etwas informeller, bereits kurz nach Schluss der Messe, ab ca. 18:00 h. Das Hotel wird den Tagungsraum ausschildern. Für das leibliche Wohl ist gesorgt und somit kann dem Erfahrungsaustausch und gemütlichen Plausch zu philatelistischen und nicht-philatelistischen Brasilienthemen nichts im Wege stehen. Als besonderes Highlight steht in diesem Jahr ein Vortrag unseres Mitglieds Fabio Shiro Monteiro über die brasilianische Fluggesellschaft „Aérolloyd Iguassu“ auf dem Programm.
Interessierte Sammler und Gäste sind herzlich willkommen!



Dr. Bernhard Jankowsky schrieb am 27.01.2018 14:42

RIO GRANDE FILATÉLICO Bulletin Nr. 79 (Oktober bis Dezember 2017)

Die 79. Ausgabe des Bulletins der S.F.R.G. (Sociedade Filatélica Rio-Grandense) aus Porto
Alegre beginnt mit der 2. und letzten Folge des aus der Feder von Sílvio E. Lindemayer
Linn stammenden Beitrags zu den Firmenlochungen ("Perfins"). Reich bebildert schildert
er die Lochungen der Firma IHC ("International Harvester Corporation"), die nicht nur auf
brasilianischen Marken, sondern auch auf solchen aus Kanada und Großbritannien
vorkommen. Von IHC-Lochungen gibt es zwei Typen, und zwar aus Rio de Janeiro und
São Paulo. Auch sind einige Abarten bekannt. Weniger ausführlich sind die Lochungen
der Firmen USMC ("United Shoe Machinery") und mangels weiterer Informationen die
von kleineren, oft unbekannten Firmen behandelt. Als Neuentdeckung bezeichnet der
Verfasser die Lochungen der Firma Eduardo Eisler (E.E.), die 1996 bei einer Auktion
von Feldman zuerst auftauchten. Den Abschluss des 11seitigen Beitrags bilden
Beispiele von Lochungen auf Gebührenmarken und Banderolen ("selos de consumo"),
eine Klassifizierung der Lochungen nach ihren möglichen Positionen, Tipps zum Aufbau
einer "perfins"-Sammlung sowie last not least eine Würdigung Werner Ahrens", dem
nach Meinung des Verfassers bedeutendsten "Perfins"-Forscher Brasiliens überhaupt.

Des weiteren befasst sich Lindemayer mit den bekannten Lochungen bei den VARIG-
Marken, mit denen Defekte ungültig gemacht wurden und bei denen sich gleichwohl die
Frage stellt, ob es sich dabei um "Perfins" im eigentlichen Sinne handelt.

Henrique Bunselmeyer Ferreira beschäftigt sich in einem ausführlich dokumentierten Artikel mit
einem Brief von Cachoeira nach Porto Alegre, der von deutschen Einwanderern
stammt, die er im einzelnen beschreibt. Bemerkenswert die beiden unterschiedlichen
Stempel von Cachoeira, die schon für Diskussionen in Bezug auf ihre Verwendung
gesorgt haben.

Noely Luiz Orsato zeigt in einem weiteren, sehr ausführlichen und
ebenfalls mit vielen Abbildungen versehenen Beitrag Abarten, Probedrucke,
Druckzufälligkeiten und "Kuriosa" von Sonderausgaben des Jahres 1974.

Unter "Vermischtes" stellt Marcos Bonaventura sowjetische Dreiecksbriefe aus dem 2.
Weltkrieg vor, und Yuri Victorino würdigt den im September letzten Jahres verstorbenen
Münzgraveur Pedro Pinto Balsemão.

In der Rubrik "Notícias" finden wir einen Beitrag
zum Besuch von Karlheinz und Barbara Wittig bei der S.F.R.G. am 21. Oktober 2017
und einen Bericht zur BRAPEX 2017 /BRASÍLIa 2017 mit Nennung der Preisträger der
S.F.R.G.



Dr. Bernhard Jankowsky schrieb am 16.11.2017 10:48

RIO GRANDE FILATÉLICO, Bulletin Nr. 78 (Juli bis September 2017)

Die neueste Ausgabe des Bulletins aus Porto Alegre enthält einen Aufsatz von Henrique Bunselmeyer Ferreira, dem Autor des Standardwerkes über die Abstempelungen auf Ochsenaugen-Marken. Dieser Aufsatz beschäftigt sich - gewissermaßen als Ergänzung zu dem Standardwerk - mit einem bisher unbekannten Rahmenstempel von PORTO, der nur als Fragment erhalten ist und von Bunselmeyer rekonstruiert wurde.

Ein weiterer Beitrag, verfasst von Silvio Eginio Lindemeyer Linn, unterrichtet über die "Perfins", also die Firmenlochungen auf brasilianischen Briefmarken. Er ist reich bebildert und beschreibt ausführlich die Geschichte der Lochungen, stellt die verwendeten Lochungsmaschinen vor und klärt darüber auf, welche Firmen sich hinter den Abkürzungen verbergen, die als Lochung auf den Marken dargestellt sind. Der Beitrag basiert auf Lindemeyers Werk "Perfins do Brasil" und wurde für die Zeitschrift "Rio Grande Filatélico" aktualisiert und ergänzt. In der Ausgabe 79 wird der Artikel fortgesetzt.
Neben einigen Interviews zur Ausgabepolitik der ECT und zu Druckverfahren enthält das Bulletin 78 einen ebenfalls reich bebilderten Aufsatz von Henrique de Vasconcelos Cruz, den "Carimbos mecânicos propagandísticos" (Maschinenwerbestempel) aus dem Bundesstaat Rio Grande do Sul gewidmet

Beiträge zur Verwendung der immer wieder gern kommentierten "Marke der sieben Köpfe", also der PAN-AMERICANO-Marke vom 23.9.1909, zu Aktivitäten früherer, in den 30er Jahren in Porto Alegre bestehenden Briemarkensammlervereinen und zum Fund einer Flaschenpost in Deutschland aus dem Jahre 2014 schließen die Serie der Berichte aus diesem Bulletin ab.



Wolfgang Beyer /AIJP/ArGe Brasilien schrieb am 30.10.2017 07:18

Herzlichen Glückwunsch

Lieber Walter,
meinen herzlichen Glückwunsch zu den Auszeichnungen Gold mit Ehrenpreis, Vermeil sowie Silber zur BRASILIANA.
Weiter so !
Herzliche Grüße
Wolfgang Beyer



Dr. Bernhard Jankowsky schrieb am 21.06.2017 20:09

"Diplomatische Ehren" für die Gemeinschaftsausgabe "500 Jahre Reformation"

Mit einigem Zeitverzug zu den eigentlichen Ersttagen, der organisatorisch und administrativ bedingt war, wurde die motivgleiche deutsch-brasilianische Gemeinschaftsausgabe "500 Jahre Reformation" im Rahmen eines Festaktes am 17. Mai 2017 in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Brasília vorgestellt. Sowohl der deutsche Ersttagsstempel "Berlin" als auch der brasilianische "Brasília" kamen zum Einsatz. Zusammen mit dem EDITAL 1-2017, das sogar zusätzlich in deutscher Sprache erschienen ist, wurde das mit diesen Stempeln versehene Markenpaar in einer attraktiven Klappkarte abgegeben.



Dr. Bernhard Jankowsky schrieb am 18.04.2017 22:00

RIO GRANDE FILATÉLICO, Bulletin Nr. 76 (Januar bis März 2017)

Diese Folge des Bulletins der S.F.R.G. ("Sociedade Filatélica Rio-Grandense" ) in Porto Alegre enthält neben einem Beitrag unseres Mitglieds José Alberto Junges mit dem Titel "Crimes desfeitos" - etwa: "entfernte Verbrechen" - über echte Ochsenaugen-Marken mit echten Stempeln auf falschen Umschlägen einen sehr ausführlichen und hervorragend dokumentierten Artikel über die MiNr. 179. Auf über 20 Seiten ruft der Autor Noely Luiz Orsato dem Leser die wechselhafte Geschichte dieser Marke ins Gedächtnis, die nie eine Sondermarke im eigentlichen Sinne war, sondern als "emissão especial" herausgeben wurde und damit im Gegensatz zu reinen Sondermarken auch für die internationale Korrespondenz zugelassen war. Am 23. September 1920 wurde sie bekanntlich lt. MICHEL zur Freimarke "befördert". Erst seit 1920 durften Sondermarken zur Frankatur für Sendungen ins Ausland verwendet werden.
Die Nr. 76 des RIO GRANDE FILATÉLICO enthält darüber hinaus einen Beitrag mit dem Titel "Thomas Jefferson und der Weinbau", eine Glosse zu einem unzustellbaren Brief in die Atacama-Wüste und weitere, meist vereinsinterne Nachrichten.



Peter Meyer schrieb am 27.08.2016 12:08

Peter Meyer, São Paulo, schreibt

Ihr Text über die Revolution 32 ist sehr gut. Bravo!
Peter



Fabio Monteiro schrieb am 20.06.2016 11:41

Eine tröstliche Botschaft...

für alle diejenigen, die ob des frühen Ausscheiden Brasiliens in der Copa América traurig sind:

http://paladar.estadao.com.br/noticias/bebida,cervejaria-catarinense-e-eleita-a-melhor-da-america-latina,10000057186

Und hier gibt es mehr über Treze Tílias/Dreizehnlinden:

http://www.suedamerika-fakten.de/brasilia-overview/49-geschichte-brasilien/102-dreizehnlinden-brasilien.html

Schöne Grüße, fsm


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